Dogblogger Adventskalender | Warum es bei uns nur ein (besonderes) Geschenk zu Weihnachten gibt*

Weihnachten. Hunderte kleine Lichtersterne, die eine warme, heimelige Atmosphäre zaubern. Der würzige Geruch der Blautanne. Und ein tiefes Gefühl von Gemütlichkeit. Weihnachten war schon immer etwas sehr besonderes für mich. Mit Heiligabend fiel der Startschuss in ein über Tage andauerndes Familienfest. Verwandte, Freunde und Nachbarn gaben sich sozusagen die Klinke in die Hand. Eine Zeit, die ich sehr genossen habe und die mich bis heute geprägt hat: Weihnachten ist für mich das Sinnbild für Entschleunigung und die Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Und damit öffnen wir heute für euch das 19. Türchen des Dogblogger Adventskalender.

Nikos Geburtstag am 27. reiht sich in unsere „Familientradition“ sehr gut ein. Die Verlockung, ihn mit Spielzeug und Aufmerksamkeiten zu überhäufen, ist natürlich groß. Aber darum geht es an Weihnachten nicht. Denn trotz verheißungsvoller Rabatte, Sonderaktionen und Gewinnspiele ist das kostbarste Geschenk immer noch – die gemeinsame Zeit.

Also schenke ich Zeit, um ….

Abenteuer zu erleben

Das Schöne an der Zeit ist, dass sie sich für alles einsetzen lässt. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und wirklich nichts steht kleinen als auch großen Abenteuern im Weg. Hauptsache, dabei sein – denkt Niko. Und hier ist ihm so ziemlich egal, ob er mit einem Paar alter Socken spielt oder das fünfte neue Plüschtier vor der Nase hat. Apropos, Abenteuer – da war doch noch was?! Ja! Bereits im  vergangenen Jahr hatte ich mir über schöne Aktionen Gedanken gemacht und damit fleißig unsere Bucket Liste gefüllt. Jedoch brauchten ein paar Herzprojekte, die nicht länger in der Schublade schlummern sollten, ihre ganz eigene Zeit, um wachsen zu können. Und der Sommer mit seinen enormen Hitzewellen zwang uns ungewollt zur Entschleunigung.

Also auf ein Neues! Ein aufregendes Abenteuer steht bereits in den Startlöchern und hat sich noch nicht wirklich in die Karten schauen lassen. Dazu aber im Januar mehr!

endlich ans Meer zu fahren

Richtig, wir haben es immer noch nicht an den Strand geschafft. Gute Ausreden gibt es eigentlich keine. Auch nicht, kein Auto parat zu haben. Denn mit dem Ostsee-Ticket lässt es sich bequem ab Berlin in Richtung See stechen.  Und das sogar noch günstiger als mit Mietwagen oder auf den eigenen vier Rädern. Für einen möglichst entspannten Ausflug plane ich momentan eher mit der Nebensaison. Denn von Oktober/ November bis circa Ende März heißt es nämlich an den meisten Stränden: Leinen los. Und dem kilometerweiten Erschnüffeln der für Hunde freigegebenen Strände von Ahlbeck auf Usedom, über Boltenhagen und Zingst bis nach Thiessow auf Rügen steht nichts mehr im Weg.

unnötigen Stress vorzubeugen

Auf leichte Stimmungsgewitter, andere Launenlagen oder Hektik reagiert Niko ziemlich sensibel. Ob im Büro, beim Spazieren gehen oder zu Hause – Anspannungen und sich anbahnende Ärgernisse riecht er zwei Meilen gegen den Wind. Nicht immer lassen sich solche Situationen, insbesondere im Arbeitsalltag, vorhersehen und vermeiden. Es gab in diesem Jahr Zeiten, da ist er beschwichtigend von Schreibtisch zu Schreibtisch geschlichen und zog sich hechelnd auf seinen Platz zurück. In besonders akuten Fällen kam dann ein urplötzlicher Durchfall dazu, der genauso schnell wieder verschwand, wie er gekommen ist. Beobachtungen, die mir ziemlich nah gegangen sind und mich handeln lassen. Tief durchatmen, lächeln und vor allem Ruhe bewahren! Ein Credo, an dem ich nicht nur intensiv arbeiten werde, sondern damit auch Niko im akuten Moment Sicherheit geben will.

wieder mehr Zeit mit Hundekumpeln zu verbringen

Ist ein anderer Hund in Sicht, ist Nikos Neugierde und Spielfreude ungebremst. Erstmal sind alle Hunde für ihn Freunde! Alter, Rasse und Größe sind ihm dabei ziemlich egal. Spielzeug und Körbchen teilt er großherzig mit vierbeinigem Besuch. Die perfekte Voraussetzung eigentlich, einen zweiten Hund bei uns einziehen zu lassen. Aber dafür ist momentan die Zeit noch nicht reif. Noch nicht. Also muss mehr Spielzeit mit anderen Gleichgesinnten her. Auf Hundeplätzen ist es uns meistens viel zu stressig. Oftmals kennen wir die anderen Hunde nicht und seit seiner Geschlechtsreife ist Niko für so manchen Rüden ein rotes Tuch. Konfliktpotential, das sich vermeiden lässt. Mein Plan ist also, eine kleine regelmäßige Gruppe aus vertrauten Hundekumpeln zusammenzutrommeln für Spaziergänge, Spielnachmittage und gegenseitiges Unter-die-Arme-greifen. Niko wird es sehr freuen!

viel mehr Ausflüge zu machen

„Das Leben ist ein einzigartiges Abenteuer – lass dich darauf ein!“ ist mein Motto für 2019. Dazu gehört natürlich auch, gewisse Alltagsroutinen etwas beiseite zu schieben und Dinge anders zu gestalten. Also warum nicht mal Plänterwald und Tempelhofer Feld mit einem verlängerten Wochenende im Spreewald oder einer Radtour durch die Uckermark tauschen? Hund und Tagesrationen lassen sich ja prima in einem Fahrradanhänger verstauen. Und schon kann es ohne große Planungen losgehen. Und da der Spaß mit gleichgesinnten Entdeckern am größten ist, werden wir uns mit Sicherheit der einen oder anderen Tour zum Beispiel bei we cycle brandenburg anschließen (sofern die Touren auch für vierbeinige Begleiter passen).

Und natürlich ganz weit oben auf der Liste: Ein Besuch in Wien! (natürlich mit Pudel) Nach Paris und Barcelona gehört Wien zu meinen heimlichen Favouriten. Schon viel zu lange liegt mein letzter Besuch zurück. Kein Wunder, dass mich eine kleine Sehnsucht beschleicht, wenn ich Fotos von Freunden sehe oder irgendwo im Vorbeigehen den geliebten Wiener Schmäh heraushöre.

neue Rezepte auszuprobieren

Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Und nach einem hektischen Tag hat das Kochen tatsächlich einen ziemlich hohen Entspannungsfaktor. Dass in meinem Küchenregal ein besonderes Rezeptebuch für vierbeinige Schleckermäuler schlummert, hatte ich euch in meinem letzten Post erzählt. Es wird also Zeit! An seinem Geburtstag darf sich Niko nun auf dieses Menü freuen:

Puhh. Damit sich unsere Bucket Liste nicht wieder schleichend verlängert, habe ich mir schon die wichtigsten Vorhaben in meinem Kalender vorgemerkt. Damit fallen sie auf jeden Fall nicht hinten runter und lassen sich gleich viel besser planen. Die kleine Ostseezeit zum Beispiel – um eine hundefreundliche Unterkunft, in der wir uns beide pudelwohl fühlen, und eine optimale Reisezeit kann ich mir ja schon jetzt Gedanken machen und idealerweise gleich buchen.

Aber noch viel wichtiger: Weihnachten ist das Fest der Nächstenliebe. Natürlich ist die Nächstenliebe keine saisonale Erscheinung, sondern ein gegenseitiges Aufeinander-Acht-Geben und Sich-Gegenseitig-Unterstützen ist auch an den restlichen Jahrestagen selbstverständlich. Dennoch möchte ich euch zwei Projekte vorstellen, die mir am Herzen liegen:

Happy End für Fritz?

Der kleine Fritz wurde vermutlich aufgrund einer angeborenen Wirbelveränderung und einer damit verbundenen Gehbehinderung ausgesetzt. Zur Zeit wird er liebevoll vom Tierschutz Halle e.V. aufgepäppelt und hofft auf sein kleines Weihnachtswunder: Um die Beschwerden seiner Behinderung zu lindern und ihm ein möglichst barrierefreies Leben zu ermöglichen, braucht der niedliche Wuschel sowohl einen Expander als auch die und andere Stunde für Physiotherapie und Osteopathie. Wofür die Spenden detailliert gebraucht werden, wie sich die Kosten aufschlüsseln und wie gespendet werden kann, findet ihr hier:

betterplace.org/de/projects/67138-happy-end-fur-fritz

Adventskalender der Berliner Tiertafel

Finanzielle Not sollte kein Grund sein, sich von seinem Haustier trennen zu müssen.“ Unter diesem Motto ist die Berliner Tiertafel unermüdlich unterwegs und hat in diesem Jahr einen ganz besonderen Adventskalender gestartet: Hinter jedem Türchen verbirgt sich eine persönliche Geschichte mit einem besonderen Weihnachtswunsch, wie ein neues Hundebett für Paule (Türchen Nr. 16) oder ein neues Geschirr für Blacky (Türchen Nr. 8). Eine sehr schöne Aktion! Schaut doch mal vorbei:

@berliner_tiertafel

Ganz bestimmt findet ihr auch tolle Projekte ganz in eurer Nähe. Ein Besuch auf einem Lebenshof von Lasst die Tiere leben e.V. , eine Patenschaft übernehmen oder einer bedürftigen Person in deiner Nachbarschaft einen Herzenswunsch erfüllen. Vielleicht gibt es bei euch ein ähnliches Projekt wie die Berliner Kiezmarke oder Tauschbörsen für Hundebedarf oder andere kleinere Unterstützungen.

 

Morgen öffnet sich das nächste Türchen im Dogblogger Adventskalender und erzählt euch eine spannende Geschichte!

Und bis es soweit ist, nimmt euch der kleine Rover mit auf sein großes Abenteuer:

 

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